Erich GRUBER . Land in Sicht

 aus dem Werkzyklus

aus dem Werkzyklus "Land in Sicht", 2010, Bleistift auf Papier, 28 x 38 cm; Foto: Stefan Zenzmaier


Ausstellungszeitraum: 27. Mai – 17. Juni 2011

Vernissage: Do, 26. Mai 2011, 19 Uhr

Erstmals präsentierte Erich Gruber seinen Werkkomplex mit abstrakten Zeichnungen.

Erich Grubers Werkkanon ist geprägt von Kraft und Intensität in sensibler Schale, von einem differenzierten Blick unter die Oberfläche und einer subtilen Dramatik. Die Zeichnung spielte dabei immer eine wichtige Rolle, wenngleich sie eher am Rande der Malereien und in Mischtechnik entstandenen Werke stand und als deren Basis fungierte. Man kann die Faszination Erich Grubers für die Zeichnung mit einem im Untergrund brodelnden Vulkan vergleichen, dessen Lava nun nach oben dringt und sowohl beim Künstler selbst als auch bei den BetrachterInnen nach einem neuen Fokus verlangt.

Das Besondere an den Zeichnungen des Künstlers ist die Konzentration auf Bewegung, Vibration, unklare Grenzen und Auflösung, ihre Materialisierung zu Volumina und Raum. Nicht nur was und wie er sieht ist Erich Gruber wichtig, sondern das Drumherum. Insofern stellt gerade die Auflösung eine besondere Form von Präzision dar, eine bildnerische Beschreibung dessen, was dem Gesehenen inne liegt. Kontraste zwischen rasanter, schäumender, brodelnder, also kraftvoller Dissolution stehen einer sanften, vaporisierenden Entmaterialisierung oft unmittelbar gegenüber oder überlagern sich sogar. Flächen gewaltiger Kumulation des Bleistiftduktus wird dieselbe Bedeutung beigemessen wie scheinbar leeren Flächen. Mikro- und Makrokosmos verschmelzen zu einer neuen Welt.

Nähere Infos zu Erich Gruber und seinem Werk unter www.erichgruber.at.