Transformers 2

29. April bis 10. Juli 2020
Geänderte Öffnungszeiten: Mittwoch & Donnerstag, 18 bis 20 Uhr
und nach Vereinbarung.

Aufgrund der Covi19-Krise kann leider keine Vernissage stattfinden. Wir möchten Sie auch darauf hinweisen, dass beim Besuch unserer Galerie Maskenpflicht herrscht und es bei zu großen Besucherzahlen zu  kurzen Wartezeiten kommen kann. Falls es Ihnen möglich ist bringen Sie bitte Ihre eigenen Masken mit ansonsten wird Ihnen eine von uns zur Verfügung gestellt. Herzlichen Dank für Ihr Verständnis.

Ausstellungsbeschreibung:
Nach fast fünfundzwanzig Jahren zeigt die Galerie Eboran ab 29. April wieder Arbeiten von Christian Hutzinger.

Die drei Wandmalereien der Ausstellung „Transformers 2“, die jeweils alle vier Ecken der drei Hauptwände des Ausstellungsraums hervorheben, sind in stumpfem Grün, Rot und Blau gehalten und bilden gewissermaßen den Rahmen für die Präsentation von Collagen aus zwei Serien von 2014 und 2017. Die Arbeiten sind jeweils genau entlang der Mittelachse der drei großen weißen, an simple Scherenschnitte erinnernden Flächen plaziert und bilden das bunte Rückgrat dieser Formen.

Ursprünglich fungierte zufällig gefundenes Material aus Zeitschriften, Büchern oder ähnlichen Quellen als Ausgangspunkt für Christian Hutzingers Collagen. Dieses wurde in unterschiedliche Ordnungssysteme gegliedert oder auch mit Scherenschnittmotiven kombiniert. Über die Jahre wurden einige wenige Objekte eigens als Rohmaterial für diese Arbeiten produziert, um – immer wieder neu bemalt, beklebt, transformiert und fotografisch festgehalten – in unterschiedlichen Konstellationen zu „Akteuren“ der Collagen zu werden. 

Auch Titel oder Bruchstücke von Titeln vergangener Ausstellungen, architektonische Elemente und ältere, noch nie gezeigte Arbeiten finden sich im stetig anwachsenden Bildarchiv des Künstlers.

In den Arbeiten von 2017, an der mittleren Wand, wird der Ausstellungstitel „STILL“ (MUMOK, Wien 2004) auf spielerische Weise zerlegt, neu zusammengesetzt und seiner Bedeutung enthoben.

Die Collagen an den beiden Stirnwänden entstanden 2014 anläßlich einer gemeinsamen Ausstellung mit Lotte Lyon und Kazuna Taguchi und enthalten neben Material aus dem eigenen Fundus auch fotografische Bruchstücke der beiden Künstlerinnen.

So wie Christian Hutzingers Collagen keinem strengen System unterliegen, sondern vielmehr von einem organischen Grundgedanken und subtilem Humor geprägt sind, sind auch seine Wandmalereien immer als temporäre, oft spielerische Ergänzungen der bestehenden Architektur zu verstehen:

Direkt über dem Eingang der Galerie verdrängt ein vorhandenes architektonisches Element die gemalte grüne Ecke und verhindert so eine zu perfekte Symmetrie im Ausstellungsraum…

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