WHOOPI . Gabriele Fulterer / Christine Scherrer

 Gabriele Fulterer / Christine Scherrer - WHOOPI. 42x29, 7cm

Gabriele Fulterer / Christine Scherrer - WHOOPI. 42x29, 7cm


7|6 - 7|7|2018



Gabriele Fulterer /  Christine Scherer
WHOOPI

Eröffnung: 6. Juni 2018, 19 Uhr
Eröffnungsrede: Dr. Silvie Aigner
Ausstellungsdauer: 7.6. bis 7.7.2018
Öffnungszeiten: Di–Fr, 18–20 Uhr


Unregelmäßige, zum Teil aufgelöste geometrische Formen und Farbflächen, schnell und unmittelbar nebeneinander und ineinander gesetzt, ihren konstruktiven Ursprung hinter sich lassend, erscheinen spontan und flüchtig in einem losen Bildaufbau. Dieses Gespinst aus einzelnen Farbflächen und linearen Formen bildet das abstrakte Gerüst, in dem sich figurative Fragmente ansiedeln. Wie zufällig fügen sie sich in den abstrakten Bildraum ein. Schnelle, flüchtige Gesten, die an Graffiti oder Toilettengekritzel denken lassen. Expressiv gemalt, mit einer Pinselführung, die die Transformation von der Zeichnung zur Malerei offenlegt, können die figurativen Elemente schnell und leicht mit den linearen Elementen korrespondieren.

Da die abstrakte Malerei niemals Tiefe suggeriert und die Körperfragmente in ihrer Linearität immer durchsichtig, durchlässig bleiben, gibt es keine Körper, die aufeinanderprallen, sich bedrängen, bedrohen. Vielmehr befinden sich beide Bildelemente – das Abstrakte, als auch das Figurative – in einem fragilen, sehr empfindlichen Gleichgewicht.
Das Fragmentarische, Ausschnitthafte, die vielen Leerstellen im Bildaufbau bieten einen offenen Handlungsspielraum, einen Spielraum, in dem sich das Figurative wie auch Abstrakte, hin zu einer Grenze bewegt, an der sich ihre Gegenüberstellung aufheben könnte.
Gabriele Fulterer & Christine Scherrer